Projekte 2015

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Das Schul- und Studienjahr 2014/15 neigt sich nun dem Ende zu und damit auch ein ereignis- und projektreiches Baukulturvermittlungsjahr. Neue Projekte für das kommende Jahr sind schon in Planung, doch zuerst geht es auch um ein Dokumentieren des Getanen!

Im Herbst haben wir uns nach Leoben und Aflenz Kurort begeben, wo wir gemeinsam mit den SchülerInnen und LehrerInnen ihre Pausenhöfe erforscht, evaluiert und anschließend neu gestaltet haben. Diese Projekte sind in mehreren Phasen abgehalten worden. Interaktion, Spass und Tätigsein im öffentlichen Raum standen im Vordergrund. Die so entstandenen Entwürfe und modellhaften Umsetzungen dienen in als Vorlage für die tatsächliche Umgestaltung, die in Aflenz Kurort ab dem Schulende und in Leoben etwas später passiert.

Die Workshops der KinderUniTUGraz (Herbst- und Sommersemesterwoche) sind schon Fixpunkte in unserer Vermittlungsarbeit. In diesem Jahr haben wir im Herbst am Kinderunisymposium „„Wenn ich einmal groß bin, dann…“, das an der Uni Graz stattgefunden hat, teilgenommen und in der Sommersemesterwoche fand in Kooperation mit dem Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen der Workshop verMESSEN II statt. Historisches und digitales Messen wurden von SchülerInnen der NMS Albert Schweitzer am Campus der Alten Technik der TU Graz unter unserer Anleitung ausprobiert.

Im Sommersemester wurden die Projekte in Leoben und Aflenz Kurort weitergeführt. Ein Raumwahrnehmungsworkshop zur Architektonischen Spurensuche stand am Lehrplan der ersten Klassen der GIBS in Graz, wo wir gemeinsam mit den SchülerInnen die Architekturen Domenig & Huth und deren spezielle Architektur erforschten. Das Schulgebäude, das im Stil des Brutalismus in den 1960er Jahren als Pädagogische Akademie erbaut worden ist, ist eine Augenweide für alle ArchitektInnen, kann aber für Laien düster und abweisend wirken. Dieser Workshop dient zum Kennenlernen und Erleben eines Architekturdenkmals des 20. Jahrhunderts.

Mitte Juni findet in der NMS Laßnitzhöhe ein Workshop zur Gestaltung eines Freiluftklassenzimmers statt, wo wir mit den SchülerInnen neue Möbelkonzepte entwickeln und modellhaft umsetzen werden. Vor der Sommerpause gibt es noch ein Abenteuer mit TURMI, dem Grazer Welterbemaskottchen, ein interaktiver Altstadtspaziergang angeleitet vom Welterbeguide für Kinder. Dieser Workshop findet im Rahmen des Architektursommers statt.

Eine Dokumentation aller Projekte befindet sich auf unserer Webseite ARCHelmoma.
Ein herzliches Dankeschön an unsere Förderstellen: KulturKontaktAustria, KinderUniTUGraz und Raum macht Schule!

 
Wir spielen Architektur
Schule: Volkschule Aflenz-Kurort
LehrerInnen: Martin Schwendenwein (VDir.), Irmgard Mandl, Christine Pachner, Corina Kraft
Elternverein: Evelyn Hesse-Gaida (Obfrau)
SchülerInnen: schulübergreifendes Projekt, 2 Klassen, 4 Schulstufen
Gefördert durch: KulturKontaktAustria

Architektonische Spurensuche zur Raumwahrnehmung II
Schule: Graz International Bilingual School (GIBS)
LehrerInnen: Imelda Görög (Direktorin), Eveline Rieger (Technisches/Textiles Werken), Erika Gallacher (Technisches/Textiles Werken)
SchülerInnen: 5. Schulstufe (1a,1b,1c)
Gefördert durch: KulturKontaktAustria, Elternverein der GIBS

aufgeMÖBELT
Schule: BRG neu Leben
LehrerInnen: Eva Tomaschek (Direktorin), Karin Lackner (Mathematik, Technisches/Textiles Werken),Pia Hochstrasser (technisches Werken)
SchülerInnen: 7. Schulstufe
Gefördert durch: KulturKontaktAustria, Schulkulturbudget

Das Freiluft:Klassenzimmer | EURO-Paletten stilvoll in Szene gesetzt
Schule: Neue Mittelschule Laßnitzhöhe
LehrerInnen: Eva Scheibelhofer-Schroll (Englisch, Bewegung und Sport, Gesundheitspädagogik, Drama- und Tanzpädagogik)
SchülerInnen: 11-14 Jahre
Gefördert durch: culture connected

Projekte im Rahmen der KinderUniTUGraz: verMESSEN | „Wenn ich einmal groß bin, dann…!

© Konzepte, Ideen und Umsetzung von ARCHelmoma
© Fotos: ARCHelmoma

ARCHelmoma ging 2013 aus Projektarbeit in der Lehre, wo wir uns an der Fakultät für Architektur kennengelernt haben, hervor. Mona und Sandra haben als Studierende an unterschiedlichen Lehrveranstaltungen teilgenommen, Mona war auch als Studienassistentin in die Vorbereitungen involviert. Elisabeth und mich verbindet das gemeinsame Interesse an historischen Daten, Gebäuden und allem, was damit zusammenhängt. Ähnliche Arbeitsweisen, Freude an der Arbeit mit der jüngeren Generation sowie das Weitergeben von Wissen machen unsere Projekte zu etwas Einzigartigem.

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