Peter-Joseph-Lenné-Preis

Bereich B
Städtische Grünordnungsplanung DMC Gelände
Mulhouse – Elsass / Frankreich
Konversion innerstädtischer Industrieanlagen
aus der Sicht der Stadt- und Freiraumplanung

Der Peter-Joseph-Lenné-Preis des Landes Berlin ist ein Ideenwettbewerb zur Garten- und Landschaftsarchitektur und zur Freiraum- und Landschaftsplanung. Das Verfahren richtet sich insbesondere an junge Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten, Planerinnen und Planer, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Architektinnen und Architekten und Künstlerinnen und Künstler, die in den genannten Fachgebieten ausgebildet werden oder tätig sind. Der Preis soll die berufliche Entwicklung junger Menschen unterstützen sowie neue Ideen und Planungsansätze in der Freiraumgestaltung und -planung fördern.

Der Preis wird seit 1965 jährlich verliehen. Er wird für die drei Bereiche Garten- und Landschaftsarchitektur (A), Städtische Grünordnungsplanung (B) und Landschaftsplanung einschließlich Naturschutz (C) mit je einer Aufgabe ausgeschrieben.

Für die Aufgabe B „Städtische Grünordnungsplanung“ wurde eine Industriefläche in der französischen Stadt Mulhouse im Elsass ausgewählt. Der Garnhersteller DMC will sich an seinem angestammten Standort auf eine kleinere Produktionsfläche zurückziehen. Dadurch ergeben sich in der Stadt Möglichkeiten, ein neues Quartier in einer günstigen innerstädtischen Situation zu schaffen.
Die vorhandene und wertvolle Bausubstanz macht das Vorhaben besonders interessant.

Problematik

Der innerstädtische Industriestandort (mit dem Hauptnutzer DMC) steht durch die Verringerung des gewerblichen Flächenbedarfs vor tiefgreifenden Veränderungen der Flächennutzung.
Diese Situation stellt eine Chance zur grundlegenden Verbesserung der Stadt- und Freiraumstruktur dar.
Der bisherige innerstädtische Inselcharakter der Gewerbeflächen eröffnet die Möglichkeit, tiefgreifende Veränderungen und Verknüpfungen der städtebaulichen, freiräumlichen und naturräumlichen Strukturen der Stadt Mulhouse zu erreichen und zugleich ein neues Stadtquartier zu schaffen.

Projekt

gemeinsam mit Martina Ramschak

lennépreis_2006

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